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Sao Tome und Principe

Inselgruppe im Golf von Guinea am Äquator westlich von Gabun, 836 qkm groß; bildete die ehemalige portugiesische Besitzung Sao Tomé und Príncipe, 300.000 Einwohner, vulkanisch, fruchtbar. Ausfuhr von Kakao, Kaffee, Palmkernen, Kopra. Die Hauptstadt ist Sao Tomé.

Die Insel hat eine 209 km lange Küste. Das Klima ist heiß und feucht; von Oktober bis Mai herrscht Regenzeit.

Die Bevölkerung ist eine Mischung aus Mestizen, Angolares (Nachkommen angolanischer Sklaven), Forros (Nachkommen befreiter Sklaven und Europäern (vorwiegend Portugiesen). Der Großteil ist katholisch.

Das Land ist eine Republik, und Portugiesisch ist die offizielle Landessprache.

Ende des 15. Jahrhunderts von Portugal entdeckt und als Überseegebiet beansprucht, wurden zuerst Rohrzucker, dann Kaffee und Kakao unter Sklavenarbeit angebaut und exportiert. Sklaven wurden auf den Plantagen bis weit ins 20. Jahrhundert eingesetzt. Am 12. Juli 1975 errang das Land seine Unabhängigkeit von Portugal. Demokratische Reformen wurden aber erst in den späten achtziger Jahren umgesetzt. 1991 wurden die ersten freien Wahlen abgehalten. Dennoch herrscht nach wie vor ein politisch unstabiles Umfeld mit häufigem Regierungswechsel. Das erst kürzlich im Golf von Guinea entdeckte Ölvorkommen dürfte in Zukunft einen großen Einfluss auf die Wirtschaft des Landes haben.