Portugiesisch-Guinea (Guinea-Bissau)
Das heutige Guinea-Bissau liegt in Westafrika zwischen Guinea und Senegal und grenzt im Westen an den Atlantik. Die Atlantikküste des Landes ist etwa 350 km lang. Das Land hat ca. 1,5 Millionen Einwohner. An Rohstoffen kommen vor allem Holz, Phosphat, Bauxit, Ton, Granit, Sandstein und eine bisher kaum ausgeschöpfte Erdölreserve vor. In der Landwirtschaft hat vor allem der Fischfang größere Bedeutung.
Die offizielle Landessprache ist Portugiesisch. Ungefähr die Hälfte der Einwohner ist moslemisch.
Guinea-Bissau ist seit 1991 eine Republik mit Mehrparteiensystem. Die Hauptstadt ist Bissau. Das Land gliedert sich in neun Regionen. Seine Unabhängigkeit von Portugal erlangte es am 10. September 1974. Als Nationaltag wird der 24. September gefeiert; an dem Tag (im Jahr 1973) hatte das Land einseitig seine Unabhängigkeit von Portugal erklärt.
Als eines der ärmsten Länder der Welt hängt Guinea-Bissau hauptsächlich von der Landwirtschaft und Fischerei ab. Zu den landwirtschaftlich wichtigsten Erzeugnissen zählen Cashew-Nüsse, Erdnüsse und Holz. Das Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung ist Reis.
Landeswährung: Communaute Financiere Africaine Franc (XOF); früher gab es den Guinea-Bissau Peso (GWP).
|