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Die Landesnatur von Madeira

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Madeira ist, wie auch ihre Nachbarn, die Azoren und die Kanarischen Inseln, vulkanischen Ursprungs und zählt mit den Kanaren, den Kapverden und den Azoren zur Gruppe der makronesischen Inseln.

Der Pico Ruivo ist mit 1.862 Metern der höchste Gipfel der Insel und der höchste Berg von Portugal.

Die Küste von Madeira ist steil und felsig. Westlich von Câmara de Lobos erhebt sich das Cabo Girao, eine der höchsten Steilklippen der Welt (580 m).

In ausgeklügelten, offenen Bewässerungsanlagen, den Levadas, wird Wasser aus dem regenreicheren Norden in den Süden, zu den Plantagen und Gärten, geführt.

Die Berge sind zum Teil stark bewaldet, so weit sie nicht für die intensive Landwirtschaft genutzt werden. Eine Besonderheit der Pflanzenwelt ist der immergrüne dichte Lorbeerwald im Bergland der Insel. Er steht seit Dezember 1999 auf der Weltnaturerbeliste der UNESCO. Einen Überblick über die einheimischen Pflanzenarten erhält man im Jardim Botânico nahe der Inselhauptstadt Funchal. Im Madeira-Archipel sind Hunderte von Pflanzenarten bekannt.