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Das Klima und Wetter von Madeira

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Im Norden der Insel Madeira regnet es häufig, der Süden ist dagegen subtropisch warm. Im Sommerhalbjahr liegt die Insel im Einflussbereich des Nordostpassats, im Winterhalbjahr liegt sie im Westwindgürtel. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur schwankt zwischen 19 Grad im Dezember und Januar und 25 Grad im Juli und August.

Die Insel Madeira besitzt aufgrund ihrer topografischen Struktur mehrere so genannte Mikroklimas. In der Bucht von Funchal, geschützt durch die dahinter gelegenen hohen Berge, scheint die Sonne am häufigsten. An der Westküste, in Ponta do Sol und Calheta, die vor den niedrigen Ausläufern der Hochebene Paúl da Serra liegen, scheint die Sonne häufig, allerdings wehen hier die vom Meer kommenden Winde ungehinderter in das Landesinnere.

Der vorherrschende Wind kommt aus Nordost. Er entsteht vor der Küste von Portugal und zieht in Richtung Kap Verde. Dieser Wind bringt Feuchtigkeit mit sich und verursacht große Wellen an der Nordküste und oft, besonders morgens, unbeständiges Wetter an der Ostseite der Insel, zwischen Santa Cruz und Caniçal. Bei westlicher Windrichtung kann es hier allerdings durchaus trocken und sonnig sein, während es im Süden und im Westen regnet.