Die Gastronomie von Madeira
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Sehenswertes
Eine der Hauptspezialitäten der Küche auf Madeira ist "Espada", ein Schwertfischfilet, das meist mit einer Banane serviert wird. Der schwarze Schwertfisch lebt in etwa 4.000 Meter Tiefe und wird nur vor der Küste von Madeira und Japan gefangen.
Nicht zu verwechseln mit Espada ist "Espetada", ein riesenlanger Fleischspieß. Traditionell ist der Spieß aus Lorbeerholz gefertigt.
Der Madeirawein, oft auch kurz "Madeira" genannt, ist eine bekannte Spezialität, die auch in der guten Küche genutzt wird. Mindestens ebenso bekannt wie das Ausgangsprodukt ist die auf seiner Grundlage zubereitete Madeirasauce. Qualitätsweine sind allerdings zu schade zum Kochen, sie werden als Aperitif oder nach dem Essen genossen.
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Je nach der Rebsorte wird der Madeira in mehrere Arten unterteilt. Die Weinlese beginnt Mitte August und dauert rund sechs Wochen. Abgefüllt werden pro Jahr etwa 5,3 Millionen Flaschen. Die alkoholische Gärung wird zunächst mit hochprozentigem Alkohol (Weinbrand) unterbrochen, um eine gewisse Restsüße im Wein zu erhalten. Anschließend wird der Wein durch Erhitzung in "Estufas" weiterbehandelt und schließlich nach einem speziellen Verfahren weiter veredelt. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 18 und 21 Vol. %.
Das Nationalgetränk Madeiras ist "Poncha", ein Mix aus Zuckerrohrschnaps (Aguardente Cana), Honig, Orangensaft und Zitronensaft.
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