Ceylon (Sri Lanka)
Insel vor der Südspitze Vorderindiens, Gliedstaat des Commonwealth, 65.610 qkm. Gebirgsland (bis 2.538 m). Der Nordosten trägt parkartigen Trockenwald, der Südwesten tropischen Urwald. Ceylon ist durch Bahnfähre mit dem indischen Festland verbunden. Erzeugnisse der Plantagenwirtschaft: Kautschuk, Kopra, Reis, Tee, Zimt und Gewürznelken, Kakao. Bodenschätze: Edelsteine, Graphit. Die Hauptstadt ist Colombo.
Vermutlich wurde Ceylon ab dem 6. Jahrhundert v.Chr. vom Volksstamm der Sinhalesen besiedelt, die aus Nordindien kamen. Der Buddhismus wurde etwa Mitte des 3. Jahrhunderts v.Chr. eingeführt. Im 14. Jahrhundert ergriff eine südindische Dynastie die Macht im Norden Ceylons und etablierte dort ein tamilisches Königreich.
Die Kolonialherrschaft über die Insel wechselte öfters. 1517 wurde sie portugiesisch und 1638 holländisch. Von 1802 bis 1948 war Ceylon britische Kolonie.
Ceylon erlangte 1948 seine Unabhängigkeit von Großbritannien. 1972 wurde der Name des Landes in Sri Lanka umgeändert.
Landeswährung: Sri Lankan Rupee (LKR)
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