Azoren
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| (c) Amt für Tourismus - Azoren | Die schon in der Antike bekannten
Azoren ("Habichtsinseln") wurden 1432 von den Portugiesen entdeckt. Sie sind als autonome Region heute noch Teil von Portugal.
Die Inselgruppe liegt im mittleren Atlantik, 1.400 km westlich von Lissabon, und umfasst die Inseln Sao Miguel (Hafen- und Hauptstadt),
Santa Maria, Terceira, Graciosa, Sao Jorge, Pico, Faial, Flores und Corvo mit zusammen 2.335 qkm und etwa 250.000 Einwohnern.
Die bis 2.300 m hohen Berge, die heißen Quellen, die Seebeben sowie eine 1957 neu aufgetauchte Insel sind vulkanischen Ursprungs.
Das Klima ist mildfeucht (häufige Stürme).
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| (c) Júlio Marques | Die Bevölkerung der Azoren setzt sich fast ausschließlich aus Portugiesen und einem geringen Anteil von Mulatten zusammen.
Etwa 250.000 Menschen leben auf den Azoren. Knapp 130.000 davon allein auf Sao Miguel. Auf dem fruchtbaren Boden wird
Frühgemüse, Zuckerrüben, tropische und subtropische Früchte angebaut. Daneben wird Viehzucht betrieben. Ein wichtiger Erwerbszweig
war der Walfang, der inzwischen dem internationalen Artenschutzgesetz zufolge stark eingeschränkt wurde. Man kann aber organisierte
Walbeobachtungstouren machen. Auf den Azoren gibt es eine Wetter-und Seekabelstation sowie Flotten- und Luftstützpunkte für den
Verkehr zwischen Europa und Amerika.
Allgemein bekannt sind die Azoren wohl durch das Azorenhoch, ein durch die allgemeine Zirkulation bedingtes Hoch im Bereich der
Azoren, das besonders im Sommer für die Witterung in Mitteleuropa von Bedeutung ist.
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