Azoren Portugal Kolonien
 
 
Home
 
 
 
Überseegebiete - Home
Azoren
Brasilien
Ceuta
Ceylon
Fernando Póo
Hormuz
Kap Verde
Macao
Madeira
Osttimor
Portugiesisch Guinea
Portugiesisch Indien
Portugiesisch Ostafrika
Portugiesisch Westafrika
Rio Muni
Sao Tomé
Weitere Kolonien
 
 
Ferienhaus Portugal
Portugal Reise
Mietwagen Portugal
Wein aus Portugal
 
 
Impressum

Azoren

Landesnatur | Geschichte | Klima | Wirtschaft | Kunst und Architektur | Volksfeste

Landschaft der Insel Sao Miguel - Azoren
(c) Amt für Tourismus - Azoren
Die schon in der Antike bekannten Azoren ("Habichtsinseln") wurden 1432 von den Portugiesen entdeckt. Sie sind als autonome Region heute noch Teil von Portugal. Die Inselgruppe liegt im mittleren Atlantik, 1.400 km westlich von Lissabon, und umfasst die Inseln Sao Miguel (Hafen- und Hauptstadt), Santa Maria, Terceira, Graciosa, Sao Jorge, Pico, Faial, Flores und Corvo mit zusammen 2.335 qkm und etwa 250.000 Einwohnern. Die bis 2.300 m hohen Berge, die heißen Quellen, die Seebeben sowie eine 1957 neu aufgetauchte Insel sind vulkanischen Ursprungs. Das Klima ist mildfeucht (häufige Stürme).




Die Stadt Angra do Heroísmo auf der Insel Terceira - Azoren
(c) Júlio Marques
Die Bevölkerung der Azoren setzt sich fast ausschließlich aus Portugiesen und einem geringen Anteil von Mulatten zusammen. Etwa 250.000 Menschen leben auf den Azoren. Knapp 130.000 davon allein auf Sao Miguel. Auf dem fruchtbaren Boden wird Frühgemüse, Zuckerrüben, tropische und subtropische Früchte angebaut. Daneben wird Viehzucht betrieben. Ein wichtiger Erwerbszweig war der Walfang, der inzwischen dem internationalen Artenschutzgesetz zufolge stark eingeschränkt wurde. Man kann aber organisierte Walbeobachtungstouren machen. Auf den Azoren gibt es eine Wetter-und Seekabelstation sowie Flotten- und Luftstützpunkte für den Verkehr zwischen Europa und Amerika.

Allgemein bekannt sind die Azoren wohl durch das Azorenhoch, ein durch die allgemeine Zirkulation bedingtes Hoch im Bereich der Azoren, das besonders im Sommer für die Witterung in Mitteleuropa von Bedeutung ist.