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Azoren - Volksfeste

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Landschaft der Insel Sao Miguel - Azoren
(c) Fernando Chaves
Wie auf dem Mutterland Portugal werden auf den Azoreninseln sowohl religiöse als auch weltliche Feste in großer Zahl gefeiert. Die meisten Volksfeste fallen auf die Sommermonate. Einige finden jedes Jahr an einem bestimmten Datum statt, während andere wechseln.

Das wohl wichtigste Fest auf der gesamten Inselgruppe ist Espírito Santo, das Fest des heiligen Geistes, das sechs Wochen nach Ostern stattfindet. Es geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Über den Haustüren werden vier Symbole angebracht: die Krone, das Szepter, die Taube und eine rote Fahne. In manchen Orten gibt es Sammlungen von Kronen und Szeptern, die mehrere hundert Jahre alt sind. Meist wird das Ende der Eröffnungsmesse vor oder nahe der Kirche mit einem Feuerwerk besiegelt. Der örtliche Musikverein untermalt das Fest. Musikvereine sind übrigens auf den Azoren ein wichtiger Teil des Dorflebens, und es gibt deren viel mehr als in Portugal.

Besonders farbenprächtig wird das Fronleichnamsfest gefeiert.

Beliebt ist auch eine besondere Art des Stierkampfes (Tourada-a-corda), bei der die Stiere nicht getötet werden. Diese Veranstaltungen werden besonders auf Terceira abgehalten, in geringerem Umfang aber auch auf den anderen Inseln. Die Organisatoren haben ein regelrechtes Klassifizierungssystem eingeführt, nach dem die Stiere eingestuft werden. Zu einer Veranstaltung werden nie mehr als vier Stiere zugelassen. Diese müssen mindestens drei Jahre alt sein und dürfen nicht mehr als jeweils dreißig Minuten auftreten. Tücher und ähnliche Gegenstände sind erlaubt, während jegliche Gegenstände, die den Stier verletzen könnten, nicht zulässig sind.