Sehenswürdigkeiten von Setúbal
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| (c) José Manuel | Setúbal zählt heute zu den größten Städten in Portugal.
Sie ist durch ihre natürliche Lage gut vor dem zuweilen stürmischen Atlantik geschützt.
Die Stadt liegt südlich von Lissabon und ist an das Autobahnnetz des Landes angeschlossen.
Dem Besucher fällt die Stadt zuerst durch ihre freundlichen Fußgängerzonen mit vielen interessanten Lädchen und ihre herrlichen
Parkanlagen auf. Die Kathedrale Santa Maria da Graça aus dem 16. Jahrhundert ist mit wunderschönen Kacheln aus dem 18. Jahrhundert
versehen. Die Igreja de Jesus ist eine stattliche gothische Kirche mit Innensäulen aus dem rosa Arrábida-Stein des nahegelegenen Steinbruchs.
Der Architekt Diogo Boitac entwarf dieses frühe Beispiel des manuelinischen Baustils im Jahr 1494.
Das Museu de Setúbal befindet sich im Mosterio de Jesus mit zahlreichen religiösen Exponaten und Gemälden. Ein Teil der Sammlung
ist dem berühmten Dichter Bocage gewidmet, der die portugiesische Dichtung im 18. Jahrhundert zu Weltruhm führte.
Das Museu de Arqueológia e Etnográfia verfügt über eine vielfältige, interessante Sammlung von Gegenständen aus der Bronzezeit,
die in der Gegend um Setúbal ausgegraben wurden, darunter Töpfe und Gegenstände zur Korkherstellung.
Das Castelo de Sao Filipe wurde im 16. Jahrhundert errichtet, um den Hafen vor Piraten zu schützen. Heute ist es eine wunderschöne,
luxuröse Pousada, in der Touristen eine Ferienwohnung mieten können.
In der unmittelbaren Umgebung von Setúbal liegt landeinwärts (südwestlich) das Naturreservat Estuário do Sado mit weitläufigen
Sumpfgebieten, Lagunen und kleinen Pinienwäldern. Westlich der Stadt in einer kleinen Bucht liegt der berühmte Strand Portinho da Arrábida.
Er ist durch einen hohen Steilhang vor den kühlen Nordwinden geschützt. Etwa auf halber Höhe dieses Steilhangs liegt verlassen in einem
grünen Park ein Franziskanerkloster aus dem 16. Jahrhundert, von dem aus man einen atemberaubenden Blick über die Bucht hat.
In der Nähe dieses Strandes liegt eine Festung aus dem 17. Jahrhundert, in der ein kleines Meeresbiologiezentrum untergebracht ist.
In südlicher Richtung auf der alten Straße zur Algarve liegt das Städchen Alcácer do Sal, das unter der Araberbesatzung die Hauptstadt der
Provinz Al-Cassr war, bis es im 12. Jahrhundert zurückerobert werden konnte. Das Schloss und das Kloster Santo António wurden im 16.
Jahrhundert erbaut, durch das Erdbeben von 1755 aber zerstört. Die Anlage wurde vor ein paar Jahren als bequeme Pousada zur Unterkunft
von Gästen wieder errichtet...weiter zum Teil II.
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