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Sado Fluss im südlichen Portugal, entspringt westlich der Gebirgskette Serra de Ossa und mündet südlich von Setúbal in den Atlantik.

Santa Maria da Feira Ort nördlich von Aveiro, der seinen Namen den Ausstellungen und Märkten verdankt, die seit 1117 am Fuß des Hügels, auf dem eine eindrucksvolle Burg thront, stattfinden. Seit unzähligen Jahren kommen Bauern hierher, um Getreide, landwirtschaftliche Geräte, Kleidung und Artikel des täglichen Gebrauchs auf den berühmten Märkten der Stadt einzukaufen. Die Straßen der Stadt sind von malerischen Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert gesäumt. Der Brunnen auf dem alten Platz Praça Velha lässt Fotografenherzen höher schlagen.

Santana Ort auf Madeira, bekannt durch seine typischen spitzgiebeligen Häuser, deren strohgedeckte Dächer fast bis zum Boden reichen. In der Nähe erhebt sich der höchste Berg Madeiras, der Pico Ruivo (1.861 m), der einen faszinierenden Rundblick bietet.

Santarém Die lebhafte Hauptstadt der Region Ribatejo. Im Gegensatz zur Region Alentejo sieht man hier weite, grüne Ebenen am Fluss Tagus entlang. Die gesamte Region ist stolz auf ihre traditionelle Pferde- und Stierzucht. Die Stierkämpfe in Santarém sind bekannt, ebenso wie die große Landwirtschaftsausstellung, die alljährlich einmal hier stattfindet.

Santiago do Cacém Städtchen nordöstlich von Sines in der Region Baixo Alentejo mit einer majestätischen Burg arabischen Ursprungs, die im 12. Jahrhundert von den Christen vollständig umgebaut wurde. Neben der Burg steht die Kapelle Sao Pedro aus dem 7. Jahrhundert, während die Dorfkirche im 8. Jahrhundert erbaut wurde. In unmittelbarer Nähe des Ortes liegt die Ausgrabungsstätte Miróbriga, die man besichtigen sollte. Sie war unter römischer Herrschaft eines der wichtigsten urbanen Zentren. Man sieht dort ein Hippodrom, Häuser mit Wandbemalungen, eine Akropolis, ein Forum und einen eindrucksvollen Bäderkomplex.

Santo da Serra Berühmter Golfplatz (27 Löcher) auf Madeira.

Santo Tirso Ort nordöstlich von Porto mit dem Kloster Sao Bento, das von den Benediktinern im 8. Jahrhundert gegründet und im 17. Jahrhundert umgebaut wurde. Das Kloster beherbergt heute eine Fachhochschule für Landwirtschaft und das Abade-Pedrosa-Museum, in dem archäologische Funde, wie Steinäxte und Steingutwaren, ausgestellt werden.

Sao Brás de Alportel Städtchen nördlich von Olhao im Landesinnern der Algarve in einer fruchtbaren Gegend, das früher einmal das Zentrum der Korkproduktion in der Algarve war. Sehenswert ist der Ortskern mit seinen engen Gassen und rustikalen Häusern. Im Ort gibt es die schöne Pousada Sao Brás de Alportel.

Sao Pedro do Sul Städtchen nördlich der Hauptstraße zwischen Aveiro und Viseu inmitten des fruchtbaren Tales Lafoes in der Region Beira Alta, umgeben von drei Bergen: Arada, Gralheira und Sao Macário. Es ist besonders bekannt für seine Thermalbäder. In den Badeanstalten werden Trink- und Heilkuren angeboten. Die Thermalbäder wurden bereits von den Römern genutzt. Heute ist die Badeanstalt modern ausgestattet mit Thermalbecken, Wellness-Zentrum, Ruhe- und Entspannungsinseln. Der Ort ist eines der wichtigsten Thermalbäder von Portugal mit durchschnittlich 25.000 Besuchern pro Jahr.

Sao Tomé und Príncipe Inselgruppe im Golf von Guinea am Äquator westlich von Gabun, 836 qkm groß; bildete die ehemalige portugiesische Besitzung Sao Tomé und Príncipe, 300.000 Einwohner, vulkanisch, fruchtbar. Ausfuhr von Kakao, Kaffee, Palmkernen, Kopra. Die Hauptstadt ist Sao Tomé. Am 12. Juli 1975 errang das Land seine Unabhängigkeit von Portugal, demokratische Reformen wurden aber erst in den späten 1980er Jahren umgesetzt. Dennoch herrscht nach wie vor ein politisch unstabiles Umfeld mit häufigem Regierungswechsel. Das erst kürzlich im Golf von Guinea entdeckte Ölvorkommen dürfte in Zukunft einen großen Einfluss auf die Wirtschaft des Landes haben.

Sao Vicente de Fora Kirche in Lissabon. Das Kircheninnere ist aus weißem Marmor mit einem schweren Kassettengewölbe. Seit 1910 steht sie unter Denkmalschutz. Das Kloster ist heute ein Museum, in dem man tausende Azulejos bewundern kann. Besonders hübsch sind die Paneele, die nach Fabeln von Jean de la Fontaine gestaltet wurden.

Se Patriarcal Alte Wehrkirche in Lissabon. Mit der Straßenbahnlinie 28 kann man die halsbrecherisch steile Gasse hinunter zur Kirche fahren. Das Besondere an ihr ist die Weihnachtskrippe von Machado de Chastro aus dem Jahr 1766.

Serpa Verschlafenes Städtchen östlich von Sines in der Region Baixo Alentejo, das für seine leckeren Käsesorten bekannt ist. Die auf einem Hügel gelegene Stadt ist von einer relativ gut erhaltenen Mauer umgeben. Sie wurde von den Turdelos, einem alten Ibererstamm, 400 v.Chr. erbaut. Bei den Römern unter dem gleichen Namen bekannt, wurde Serpa 1166 von Geraldo Sempavor erobert, dann von den Arabern eingenommen und letztlich 1232 zurückerobert. Interessant sind in der Stadt die traditionellen Gesänge, die auf den mittelalterlichen Minnesang zurückgehen.

Serra da Estrela Gebirge mit Skigebiet in der Mitte Portugals.

Sesimbra Malerisches Fischerdorf an der Bucht westlich von Setúbal in der näheren Umgebung von Lissabon mit einem mittelalterlichen Schloss. Gleich einem Wehr blicken die Ruinen dieses Schlosses aus dem 13. Jahrhundert auf das Dorf. In der Nähe liegt die Wallfahrtsstätte Nossa Senhora in Cabo Espichel. Sie wurde im 17. Jahrhundert erbaut und hat dank ihrer außergewöhnlichen Architektur schon mehrmals als Filmkulisse gedient.

Setúbal Gegenüber der Halbinsel Tróia (die über 18 km Strand und mehrere Golfplätze verfügt) liegt die Stadt Setúbal am Ufer des Sado (einem großen Naturschutzgebiet). Setúbal ist eines der bedeutenden Seebäder von Portugal. Sehenswert in der Stadt sind das Museum, die manuelinische Kirche Sao Joao und das Schloss. Es liegt oberhalb der Ortschaft und wurde zum Teil in eine Pousada umgewandelt.

Silves Städtchen hinter Lagoa in der Algarve landeinwärts. Die Burg mit ihrer eindrucksvollen Wasserzisterne ist arabischen Ursprungs. Die Kathedrale ist gotisch und steht auf dem Platz einer früheren Moschee. Desweiteren gibt es im Ort eine Brücke aus dem 12. Jahrhundert, an deren Stelle einmal eine römische Brücke stand. Sehenswert ist auch das "Kreuz von Portugal", eine imposante Skulptur aus dem 16. Jahrhundert, und die vielen manuelinischen Elemente, denen man überall begegnet.

Sintra Die Stadt Sintra liegt nordwestlich von Lissabon in der Region Estremadura. Die nahegelegenen, saftig bewaldeten Höhen laden zu einem Ausflug in der Pferdekutsche ein. Hier kann man wunderschöne Herrschaftshäuser betrachten, die inmitten jahrhundertealter Gutshöfe und landwirtschaftlicher Anwesen auftauchen, während man zum Pena-Palast hinaufkutschiert wird, den Fernando Coburg-Gotha auf den Ruinen eines Klosters erbauen ließ. Der Stil des Palastes ist eine Mischung aus gotischen, manuelinischen und romanischen Einflüssen mit der Atmosphäre einer königlichen Residenz.

Sport Die unter den Einheimischen beliebteste Sportart ist in Portugal der Fußball. Durch den Ausbau der Tourismuszentren und den Zustrom von Touristen aus aller Welt haben sich andere Sportarten gut etabliert. Portugal verfügt heute über schöne und international bekannte Golfplätze. In fast allen Städten und in den Ferienorten gibt es Tennisplätze. An der Atlantikküste und an der Südküste der Algarve werden alle gängigen Wassersportarten betrieben, und Portugals Marinas können sich am internationalen Standard messen.

Sri Lanka Insel vor der Südspitze Vorderindiens, ehemals Ceylon genannt, die von 1517 bis 1638 portugiesische Kolonie war.

Südküste Küstenabschnitt in Portugal an der Algarve mit Stränden und zahlreichen Ferienorten.

Sueben Gruppe westgermanischer Stämme in Mitteldeutschland, die ab dem 1. Jahrhundert v.Chr. nach Südwest-deutschland und später bis nach Portugal vordrangen.



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