Marao, Marinas, Marvao, Matosinhos, Melgaço, Mértola, Metro Lissabon
 
 
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Macao Ehemaliges portugiesisches Überseegebiet an der Südküste Chinas, auf einer Halbinsel, 16 qkm. Macao wurde im 16. Jahrhundert von den Portugiesen kolonisiert und war damit die erste europäische Siedlung in Fernost. Im Rahmen einer von China und Portugal am 13. April 1987 unterzeichneten Vereinbarung wurde aus Macao am 20. Dezember 1999 eine mehr oder weniger autonome Region Chinas.

Machico Bucht auf Madeira. Sehenswert ist die Kapelle Nossa Senhora dos Milagres, der Brunnen S. Roque und die Festungen Nossa Senhora do Amparo und S. Joao Baptista.

Madeira Portugiesische Insel im Atlantischen Ozean, 797 qkm, ca. 267.000 Einwohner, vulkanisch, mildes, gleichmäßiges Klima, Luftkurort, sehr fruchtbar. Die Hauptstadt ist Funchal. Weitere Städte sind Machico, Câmara de Lobos, Santa Cruz und Santana. Madeira liegt etwa 1.000 km südwestlich von Lissabon und 600 km westlich der marokkanischen Küste im Atlantik. Sie gehört mit der kleineren Insel Porto Santo und zwei unbewohnten Inselgruppen, den Ilhas Desertas und den Ilhas Selvagens, zu einem Archipel, der die autonome Region Madeira bildet.

Mafra Kloster nördlich von Sintra, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde und aus königlichen Suiten sowie 330 Zellen für die Mönche besteht. Des weiteren beherbergt es eine eindrucksvolle Bibliothek (mit ca. 36.000 antiquarischen Büchern, darunter die Erstausgabe von "Os Lusíadas" des portugiesischen Dichters Luís de Camoe).

Malakka Malaiische Halbinsel, der südlichste Teil Hinterindiens; gebirgig (bis 2.190 m hoch); durch die Malakka-Straße von Sumatra getrennt. Staatlich gehört der Nordwesten zu Burma, der Nordosten und die Mitte zu Thailand, der Süden zum Malaiischen Bund, Singapur war britische Kolonie. Haupthäfen sind Singapur und Penang. Frühere britische Niederlassung an der Westküste. Nach kurzer Kolonialzeit musste Portugal das Land 1641 an die Niederlande abgeben.

Manteigas Kleinstadt inmitten der Gebirgskette Serra da Estrela, die durch ihre Textilindustrie bekannt wurde. In den letzten Jahren erlangte sie zunehmende Bedeutung für den Tourismus. Für entspannten Urlaub in urtypischer Atmosphäre garantiert die Pousada de Sao Lourenço etwas außerhalb des Städtchens.

Manuelinik Durch das Zeitalter der Entdeckungen ab 1500 gewann die portugiesische Architektur und Kunst einen Einfluss, der in dieser Art nirgendwo in Europa anzutreffen ist und den man als "Manuelinik" bezeichnet.

Marao Gebirgsmassiv im Nordostenvon Portugal.

Marinas In Portugal entstanden in den letzten Jahren schöne Marinas, u. a. in Viana do Castelo, Leixoes, Figueira da Foz, Nazaré, Sines, Lagos, Portimao, Vilamoura sowie vier in Lissabon und je zwei auf Madeira und den Azoren.

Marvao Verschlafenes Städtchen in Süd-portugal, das noch heute vollständig von einer Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert umgeben ist. In den schmalen Gassen reihen sich hübsche weiße Häuser aneinander. Die Aussicht ist atemberaubend - das Städtchen liegt 862 Meter hoch. Empfehlenswert ist ein Spazierganz durch den Ort. In der Rua do Espírito Santo steht das Haus des ehemaligen Gouverneurs, das durch ein schmiedeeisernes Balkongitter aus dem 17 Jahrhundert hervorsticht. Diese Straße führt zur Burg aus dem Jahr 1299, die über der Stadt thront. Im nahegelegenen Vale da Aramenha kann man Golf spielen.

Matosinhos Kleinstadt nördlich von Porto an der Küste in der geografischen Region Douro Litoral.

Melgaço Kleines Städtchen im Norden, das aus einer Festung heraus entstand, die im Auftrag des ersten Königs von Portugal, Afonso Henriques, im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Die denkmalgeschützte Burg im Ort ist sehenswert; in ihr befindet sich ein eindrucksvolles Verlies, und um die Burg innerhalb der Festungsmauern liegt ein Irrgarten.

Mesao Frio Winziges Städtchen im Norden mit einem alten Pranger, der zierlichen Kirche Sao Nicolau (wurde 1877 neu errichtet, die herrlichen Deckenmalereien aus dem 16. Jahrhundert blieben aber erhalten) und dem Franziskanerkloster aus dem 18. Jahrhundert. Im Kloster sind heute das örtliche Fremdenverkehrsamt und das Rathaus untergebracht.

Metro Lissabon Die im Dezember 1959 eröffnete U-Bahn Lissabons bedient heute grob den gesamten Großraum Lissabon. Am leichtesten findet man sich zurecht, wenn man sich an die farblich gekennzeichneten Hauptlinien des Lissaboner U-Bahnsystems hält. Die meisten Stationen halten eine Überraschung bereit: Sie sind mit Kunstwerken und vor allem Azulejos ausgestattet.

Minho Geografische Region im Norden von Portugal mit Braga als größter Stadt.

Mira Stadt in der geografischen Region Beira Litoral mit interessanter Pfarrkirche von 1690 (schöne Deckenmalereien und Kacheln). Der Strand von Mira liegt zwischen den Sanddünen und dem Atlantik auf einer Seite und der ruhigen Lagune von Barrinha auf der anderen. Dadurch eignet sich der Ort gut sowohl zum Baden als auch zum Bootfahren und Surfen. Hier sieht man noch typische, bunt bemalte Fischerboote.

Mogadouro Historisches Städtchen westlich des Flusses Douro im Nordosten des Landes mit Pranger, Kirche aus dem 16. Jahrhundert und einigen interessanten (aber nicht gut erhaltenen) Herrenhäusern.

Molukken Inselgruppe "Gewürzinseln" zwischen Celebes und Neuguinea, 83.675 qkm, 700.000 Einwohner. Das Klima ist heiß, aber gesund, der Pflanzenwuchs üppig: Gewürznelke, Muskatnussbaum, Sagopalme, Betelnuss. Ausfuhr: Pfeffer, Kaffee, Kopra, Holz, Asbest, Perlen und Trepang. Die Molukken gehören zur Republik Indonesien. Sie wurden 1663 von Portugal an die Niederlande abgetreten.

Mondego Fluss in Zentralportugal, an dem die berühmte Universitätsstadt Coimbra liegt.

Monsaraz Winziges mittelalterliches Städtchen auf einem Hang oberhalb des Flusses Guardiana, der die Grenze zu Spanien bildet. Der Ort gilt als einer der romantischsten der gesamten Region Alentejo. Mit seinen engen Kopfsteingassen, niedrigen alten Häusern und einer imposanten Burg fühlen sich Besucher in das Mittelalter zurückversetzt. Nach der Rückeroberung von den Arabern im Jahr 1167 wurde das Städtchen dem Templerorden übergeben. Im 14. Jahrhundert baute Dom Dinis die Burg zu einem Schloss aus und befestigte die Stadtmauern. Sehenswert ist die gesamte Altstadt.

Monte Die Oberstadt von Funchal (ca. 600 m).

Monte Pico Höchster Berg Portugals (2.351 m) auf den Azoren.

Montijo Städtchen nordöstlich von Lissabon, das bis 1930 Aldeia Galega do Ribatejo hieß. Die frühesten Aufzeichnungen des Ortes gehen auf das 12. Jahrhundert zurück, als er zusammen mit dem Palmela-Schloss und den Ländereien zwischen den Flüssen Tagus und Sado dem Ritterorden St. Johannes gespendet wurde. Angesichts seiner Bevölkerungsentwicklung und des wirtschaftlichen Wachstums wurde Montijo im August 1985 zur Stadt erhoben.

Mosambik Ehemaliges portugiesisches Überseegebiet (Portugiesisch-Ostafrika) an der Ostküste des südlichen Afrikas. Das Land ist fast zweimal so groß wie Kalifornien und hat eine Küste von 2.470 km am Indischen Ozean. Es grenzt an Malawi, Südafrika, Swasiland, Tansania, Sambia und Simbabwe. Mosambik hat ca. 20 Millionen Einwohner. Portugiesisch ist eine der offiziellen Landessprachen; die Hauptstadt ist Maputo. Mosambik wurde am 25. Juni 1975 nach nahezu fünf Jahrhunderten als portugiesische Kolonie von Portugal unabhängig.

Moura Historische Stadt und Gründungsort der Karmeliter in Portugal.

Murtosa Die nahe der großen Salzwasserlagune gelegene Stadt war früher ein bekannter Fischerort. Heute ist sie besser bekannt als Ferienort, nicht zuletzt dank der schönen Strände. Insbesondere der Strand von Torreira zieht alljährlich viele Gäste an. Das ehemalige Fischerdorf ist stolz auf seine touristischen Einrichtungen; man findet viele Restaurants, Hotels und zwei Campingplätze. In der Lagune kann man Boot fahren.

Museen Lissabon Die Hauptstadt verfügt über imposante Museen für nahezu allen Interessengebiete: Antike Kunst, Chiado (Moderne Kunst), Manuelinische Kachelkunst, Archäologie, Ethnologie, Eisenbahn, Ozeanarium und Gulbenkian.

Musik Die wichtigste Musikform Portugals ist der Fado, der sehr melancholisch sein kann und eng einhergeht mit "saudade" (etwa: Sehnsucht).



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