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Lagoa Stadt in der Algarve auf einem kleinen Hügel, von Weinbergen umgeben. Ihre weißen Häuser leuchten in der Entfernung, das friedliche Städtchen steht im Gegensatz zu den Touristenzentren an der Küste.

Lagos Stadt an der Südküste der Algarve mit Stadtmauer aus dem 5. Jahrhundert, vielen manuelinischen Fenstern an den Häusern und wunderschön gebauten Kirchen. Hier stößt man auf engstem Raum auf verschiedene Baustile, z. B. Kirchen mit Renaissance-Portalen, Barockkirchen und die Kirche Sao Joao aus dem 8. Jahrhundert. Interessant ist auch das regionale Museum, der Gouverneurspalast, das Forte do Pau da Bandeira und der alte Sklavenmarkt. Lagos hat eine schöne Marina.

Lamego Ort im Norden von Portugal mit Wallfahrtsstätte Nossa Senhora dos Remédios und barockem Treppenaufgang (686 Stufen). Die Burg, der Festungsturm und die Alamcave-Kirche im Ort stammen aus dem Mittelalter. Des weiteren kann man die Renaissance-Kirchen Chagas und Santa Cruz sowie das regionale Museum besuchen. Die Kapelle in Balsemao ist byzantinischen Ursprungs.

Landesnatur Der üppige bergige Norden unterscheidet sich stark von den trockenen Tieflandgebieten des Südens. Portugals nordöstliche Hochebene bildet die Fortsetzung der spanischen Meseta und ist mit Bergen, Flusstälern und tiefen Schluchten durchzogen. Westwärts fällt das Land zum Küstengebirge am Atlantik ab. Die landeinwärts gelegenen Hochebenen erstrecken sich nach Süden bis über den Douro und fallen dann in Richtung Westen zu einer breiten Küstenebene ab. An der Südostgrenze der Hochebene bildet das kastilische Scheidegebirge eine natürliche Grenze zwischen Nord- und Südportugal, das zur Küste hin abflacht. Südlich davon fließt der Tejo, der in Spanien unter dem Namen Tajo entspringt, von Osten nach Westen nahe der Hauptstadt Lissabon in den Atlantik. Südlich des Tejos verlaufen Hügelländer und Ebenen. Die Tieflandgebiete an der Küste dehnen sich landeinwärts aus und gehen in die Hügelländer des Alentejo im Osten über, entschwinden nach Süden und bilden die sanften Hügel des Baixo Alentejo. Tief im Süden liegen die Berge und Hänge der Algarve und ziehen sich von der spanischen Grenze bis nach Cabo de Sao Vicente an die Südwestspitze.

Landwirtschaft Portugals Landwirtschaft ist ein bedeutender Wirtschaftszweig, aber vergleichsweise ineffizient. Durch die seit Jahren starke Landflucht wurden viele Betriebe aufgegeben. In der Nähe der touristisch erschlossenen Gebiete werden zahlreiche ehemalige Landwirtschaftsbetriebe im umgebauten oder unrenovierten Zustand Ausländern als Ferien- oder Alterswohnsitz angeboten. Mittlerweile wird fast die Hälfte der Nahrungsmittel, auch Fisch, importiert.

Lebenshaltungskosten In Lissabon und Porto fallen Hotel- und Restaurantrechnungen ähnlich hoch aus wie in anderen europäischen Großstädten, an der Algarve ist es ähnlich wie in anderen Tourismuszentren. Nischen sind natürlich überall zu finden. Die Ladenpreise unterscheiden sich kaum von denen in Deutschland. Etwas günstiger sind einheimische Erzeugnisse wie Bier und Wein. Preiswert sind der Verzehr im Café (Espresso, Kuchen), die öffentlichen Verkehrsmittel und Taxis.

Leiria Beim Heranfahren an die Stadt in Zentralportugal sieht man zuerst das eindrucksvolle Königsschloss, das über Leiria thront. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale mit einem archäologischen Museum, die Kirche Sao Pedro im romanischen Baustil und die gotische Kirche Nossa Senhora da Pena.

Levadas Künstliche Bewässerungskanäle auf Madeira.

Lisboa Portugiesisch für "Lissabon".

Lissabon Hauptstadt und Haupthafen von Portugal an einer Bucht der Mündung des Tejos im Südwesten Europas an der Westküste der iberischen Halbinsel am Atlantik. In dem ca. 84 qkm großen Stadtgebiet von leben 517.802 Einwohner (2005). Als größte Stadt Portugals mit dem wichtigsten Hafen, dem Regierungssitz, den obersten Staats- und Regierungsbehörden, mehreren Universitäten und der Akademie der Wissenschaften ist Lissabon das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Die Baixa (Unterstadt) liegt direkt am Ufer des Tejo und wird vom Burgberg mit dem Castelo de Sao Jorge, der Alfama und dem Hügel des Bairro Alto eingerahmt.

Lissabon-Strategie Beim Lissaboner Frühjahrsgipfel der Europäischen Union im März 2000 haben die Staats- und Regierungschefs eine wirtschafts- und sozialpolitische Agenda beschlossen.

Literatur Portugals Entwicklung in der Literatur verläuft parallel mit der Bildung eines nationalen und eigensprachlichen Selbstbewusstseins der Portugiesen. Als typische Merkmale zieht sich bis in die Neuzeit ein melancholischer, sensibler Tenor, ausgeprägtes nationales Denken und gesellschaftskritische Neigungen.

Lobo Antunes Portugiesischer Schriftsteller

Loulé Stadt in der Algarve, landwirtschaftliches Verwaltungszentrum und wichtige Marktstadt mit Überresten einer Burg aus dem 12. Jahrhundert. Wie in vielen anderen Städten auch, wurde der alte Ortskern durch das Erdbeben 1755 fast völlig zerstört. Neben den Mauerüberresten kann man sich in einem kleinen Museum erklären lassen, welche Bedeutung die Burg einmal hatte. Von der Kirche Sao Clemente aus dem 13. Jahrhundert sind noch gotische Bögen und eine Seitenkapelle übrig geblieben.

Loures Kreisstadt etwa dreißig Fahrminuten von der Hauptstadt entfernt. Die größte Attraktion von Loures ist zweifellos die Quinta do Conventinho mit Heimatmuseum, herrlichen Gärten und dem Kloster, von dem die Stadt ihren Namen hat.

Lousa Charmantes Städtchen in landschaftlich herrlicher Umgebung in Zentralportugal. Es liegt in einer Ebene am Rand einer Gebirgskette und strahlt durch seine Herrenhäuser aus dem 18. Jahrhundert, z. B. den Palácio dos Salazares, gediegene Eleganz aus.

Lusitanien Römische Bezeichnung für das Gebiet des heutigen Portugal.

Lusitanistik Bezeichnung für das Studienfach Portugiesisch.



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