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Cabeceiras de Basto Der Ort Cabeceiras de Basto liegt im Norden von Portugal mit außergewöhnlichen Herrenhäusern aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert. Im Ort steht eine der schönsten Statuen der gesamten Region. Sie heißt "O Basto", besteht ganz aus Granit und stellt einen Krieger dar. Vermutlich wurde sie noch vor der römischen Herrschaft erstellt. Die Hauptattraktion des Ortes ist aber nicht die eindrucksvolle Statue, sondern das altertümliche, wunderschön gebaute Kloster Refojos, mit einem 33 Meter hohen Dom. Im Kloster befinden sich große Statuen der Apostel und des Erzengels Michael.

Cabeço do Vouga Ausgrabungsort in der Nähe von Trofa in der Landesmitte von Portugal.

Cabo da Roca Westlichster Punkt des europäischen Festlands an der portugiesischen Atlantikküste in der geografischen Region Estremadura, wo noch eine der wenigen Delfin-gruppen Europas lebt.

Cabo de Sao Vicente Die Südwestspitze von Portugal liegt am Atlantik in der Algarve.

Camacha Ort und Zentrum der Korbflechterei auf Madeira.

Câmara de Lobos Hübscher Fischereihafen auf Madeira, der mit seinen bunt bemalten Booten für den Hobbymaler Winston Churchill ein ebenso beliebtes Motiv war wie heute für die fotografierenden Touristen. In der Nähe bietet der Pico da Torre eine faszinierende Aussicht auf den Hafen und zum Cabo Girao, ein 580 Meter hohes Kliff. Von seiner Aussichtsplattform blickt man bis nach Funchal.

Caminha Das Städtchen Caminha liegt im Norden von Portugal und war eine frühere Festung mit Blick auf den Fluss Minho. Der Ort zeugt von einem reichhaltigen historischen und architektonischen Erbe. Eigentlich ist die ganze Stadt mit ihren Herrenhäusern, der gotischen Kirche und mittelalterlichen Stadtmauern sehenswert. Auf dem malerischen Hauptplatz mit beliebten Cafés steht ein Glockenturm aus dem 15. Jahrhundert, ein Brunnen im Renaissance-Stil und der Herrensitz der Solar dos Pitas mit sieben manuelinischen Fenstern im oberen Stockwerk.

Caminhos de Ferro Portugese (CP) Staatliche portugiesische Eisenbahngesellschaft. Die Website der portugiesischen Eisenbahngesellschaft ist unter cp.pt zu erreichen (eng.)

Caramulo Der ehemalige Kurort Caramulo in Zentralportugal liegt in den gleichnamigen Bergen. Das hügelige Gebiet ist eine Augenweide, die gesunde Luft verbindet sich mit einer atemberaubenden Landschaft, in der Erholungssuchende auf ihre Kosten kommen. In Caramulo gibt es ein berühmtes Museum für Oldtimer und, für den ahnungslosen Besucher sicher äußerst überraschend, eine Kunstsammlung mit Werken von Picasso, Dali und anderen großen Meistern.

Carvoeiro Der touristisch voll erschlossene Ort Carvoeiro liegt an der Südküste der Algarve mit einer charmanten Sandbucht. Das frühere Fischerdorf ist heute ein beliebtes Ferienziel. Außerhalb des alten Ortskerns in Richtung Osten wurden unzählige kleine Ferienhäuser und Apartmenthäuser errichtet. Die Anlagen, in denen sich vor allem Briten schon ab Ende der 1970er Jahre Immobilien erworben haben, liegen meist erhöht auf einem Felsen, von dem aus man über Steinstufen zum Strand gelangt. Von der alten Festung, die dort einmal stand, ist nur noch wenig übrig geblieben.

Cascais Westlich von Lissabon gelegener moderner Ferienort, der vor allem im Sommer durch seinen Strand ein beliebtes Urlaubsziel ist. Das Städtchen verfügt über zahlreiche Restaurants, Bars und Diskotheken. Zu den historischen Stätten zählen das Castro-Guimaraes-Museum und Meeresmuseum, die Kirchen Nossa Senhora da Assunçao und Nossa Senhora dos Navegantes aus dem 18. Jahrhundert, die Wallfahrtsstätten Nossa Senhora da Guia (15. Jahrhundert) und Sao Sebastiao (16. bis 17. Jahrhundert) und die Festung aus dem 17. Jahrhundert.

Casino Estoril Spielbank in der beliebten Touristenstadt Estoril, die auch Revuetheater und Konzerte veranstaltet.

Castelo Branco Das weiße Schloss Castelo Branco erhebt sich am Hang eines Hügels in Zentralportugal, der eine Ebene überragt. Von hier aus hat man einen Panoramablick bis zur Landesgrenze und den Gardunha-Hügeln am Oberlauf des Flusses Tagus. Die größte Attraktion des Ortes ist der außergewöhnliche Garten des Bischofspalastes, Jardim do Paço, der im 18. Jahrhundert von Bischof Joao de Mendonça angelegt wurde.

Castelo de Vide Zwischen Olivenhainen und alten Walnussbäumen liegt der Ort Castelo de Vide.

Castelo Sao Jorge Burg in Lissabon. Das Castelo ist gut renoviert, besteht aber leider fast nur noch aus den Grundmauern. Dafür darf man oben auf den Mauern wandern.

Castro Marim In der Nähe von Vila Real landeinwärts gelegenes Städtchen mit goldenem Pulversandstrand in der Algarve. Das ruhige Landleben an den Ufern des Guadiana bietet in Castro Marim einen erholsamen Gegensatz zu den belebten Badeorten an der Südküste. Hier kann man an der Flussmündung manchmal eine Gruppe Flamingos sichten.

Celorico da Beira Das Städtchen Celorico da Beida erhebt sich auf einem Hügel in Zentralportugal, der den Blick auf die ganze Gegend freigibt. Der Ort ist umgeben von Weideland, und nicht von ungefähr gibt es hier Käsesorten, die zu den besten Portugals zählen. Der bekannteste Käse heißt "Serra". Die Straßen und Gassen des Städtchens säumen Granithäuser mit gotischen Türen und manuelinischen Fenstern. Aus vielen Hausmauern ragen heute noch Wasserspeier heraus. Das Stadtbild allein ist einen Abstecher wert.

Ceuta Hafenstadt an der Nordspitze von Marokko nahe der Straße von Gibraltar. Mit einer Fläche von 18,5 qkm und ca. 77.000 Einwohnern gehört die Halbinsel Ceuta politisch zu Spanien, geografisch aber zu Afrika. Sie liegt 21 km von der spanischen Küste entfernt. Die Enklave wurde 1415 von den Portugiesen erobert und 1668 an Spanien abgetreten.

Chaves Das Städtchen Chaves im hohen Norden Portugal gelegen mit gleichnamiger Burg aus dem 14. Jahrhundert und mittelalterlichem Marktplatz, Praça de Camoes. Innerhalb der Burgmauern befindet sich ein kleines Militärmuseum mit interessanten Rüstungen. Südlich der Burg steht die Pfarrkirche mit einem sehr schönen romanischen Portal. Die gegenüberliegende barocke Misericordia-Kirche ist innen delikat mit glasierten Azulejo-Kacheln aus dem 18. Jahrhundert verkleidet. Ein paar Minuten zu Fuß von der Stadtmitte steht einer der ungewöhnlichsten Brunnen Europas. Das Wasser blubbert in kochendheißen Temperaturen aus ihm heraus. Die nahebei gelegene Bäderanstalt zieht Einheimische und Touristen zur Behandlung von Rheumatismus, Nierenleiden und Bluthochdruck an.

Coimbra Die Stadt ist eine der ältesten Universitätsstädte in Europa in der geografischen Region Beira Literal. Die imposante Universität von Coimbra mit ihrem berühmten Turm und ihrer kostbaren barocken Bibliothek thront herrschaftlich über der Stadt. In den benachbarten Stadtvierteln liegen die alte römische Kathedrale und das Museum Machado de Castro. In den Straßen mit ihren mittelalterlichen Mauern, Bögen und Treppenaufgängen liegt das 1131 gegründete Kloster Santa Cruz, die Kirche Santiago und das Celas-Kloster (13. Jahrhundert). Am anderen Ufer des Mondego steht das Konvent Santa Clara-a-Nova (Barock).

Colares Dorf westlich von Sintra, das für seinen Wein berühmt ist.

Conimbriga Die Ausgrabungsstätte Conimbriga mit römischen Ruinen nahe der Universitätsstadt Coimbra in der geografischen Region Beira Litoral gelegen.

Costa Azul Die Costa Azul (Blaue Küste) beginnt etwa südlich von Lissabon und zieht sich an der Atlantikküste über die Region Alentejo entlang bis vor die Algarve. Die Strände der Costa Azul sind zwar kein Robinsonparadies mehr, aber doch bisher vom Massenauflauf verschont geblieben. Man kann noch einsame Buchten finden, allerdings nicht immer mit den Strandeinrichtungen, die der Durchschnittstourist erwartet.

Costa de Prata Die Costa de Prata liegt zwischen Lissabon und Porto. Auf diesem Teilstück der portugiesischen Atlantikküste liegen lange Sandstrände, verträumte Städtchen und Dörfer. Meer und Wind machen die Küste in diesem Gebiet eher rau und stürmisch, so dass sie sich vor allem zum Surfen eignet. Für ungeübte Schwimmer und Kinder kann es hier je nach Wetter und Jahreszeit zum Baden zu gefährlich sein.

Costa Verde Die Costa Verde (Grüne Küste) ist ein relativ neu erfundener Name für die Küste im Nordwesten von Portugal an der Atlantikküste der Region Minho. Wie der Name schon andeutet, ist es hier saftiggrün, was andererseits bedeutet, dass es in der Gegend viel regnet. Besonders im Winter und Frühling kann es wie aus Kübeln schütten, und es herrschen starke Windböen. Die Strände an diesem Küstenabschnitt sind sehr schön und nicht überlaufen. Für einen reinen Badeurlaub weniger geeignet.

Covilha Stadt in Zentralportugal in der geografischen Region Beira Baixa am Fuß der Serra da Estrela.

CPLP Gemeinschaft der Portugiesischsprachigen Länder (Comunidade dos Países de Língua Portuguesa).

Curia Das Städtchen Curia in Zentralportugal verdankt sein Bestehen den heilenden Eigenschaften seines berühmten Mineralwassers. Die Heilkraft dieses Wassers war schon zur Zeit der römischen Besatzung bekannt; sie nannten den Ort sinnigerweise "Aquae Curiva" (Heilwasser). Heute ist das Wasser von Curia immer noch berühmt, das Städtchen hat sich aber in einen modernen Ferienort verwandelt, in dem Behandlungen für verschiedene Krankheiten und Wellnessprogramme angeboten werden.



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