Bildungssystem in Portugal
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| (c) José Manuel | Bis zur Nelkenrevolution im Jahr 1974 wurde das Bildungswesen
in Portugal sträflich vernachlässigt, und auch nach der Revolution ging der Aufbau des
Bildungssystems nur langsam voran. Dies macht sich bis heute noch in Portugal bemerkbar: Im Jahr 2000 verfügten beispielsweise nur etwa ein Zehntel der
Dreißigjährigen über einen Hochschulabschluss. Damit hatte Portugal unter den EU-Mitgliedern vor der Osterweiterung den mit großem
Abstand niedrigsten Wert. Darüberhinaus hat Portugal eine hohe Analphabetenquote, vor allem in der Landbevölkerung.
Auch die Mittelschicht von Portugal verfügt über eine unter dem europäischen Durchschnitt liegende Schulbildung, da der Zugang zu
Universitäten erst in den letzten Jahren einfacher geworden ist. So fehlt es beispielsweise an gut ausgebildeten Unternehmern, die meisten
sind der ausländischen Konkurrenz oft nicht gewachsen. Zur besseren Qualifikation helfen
NLP Coaching Ausbildungen, der Schwerpunkt liegt auf dem Vermitteln von
NLP-Methoden und Techniken, um sie in der Beratung oder dem Coaching kompetent einsetzen zu können.
Das Schulsystem in Portugal beginnt mit einer vierjährigen Grundschule, an die sich eine fünfjährige Oberschule anschließt. Für alle Kinder ab dem
sechsten Lebensjahr besteht eine gesetzlich festgelegte neunjährige Schulpflicht. Der Pflichtschulunterricht ist an staatlichen Schulen
kostenlos, für den Unterricht an einer der vergleichsweise zahlreichen privaten Institutionen können bedürftige Familien Unterstützung erhalten.
Wer nach der Oberschule in Portugal noch die dreijährige Escola Secundária absolviert, bekommt die Universitätsreife und kann zwischen mehreren
Möglichkeiten des Hochschulstudiums wählen. Hochschulbildung wird in Portugal von staatlichen und privaten Universitäten (universidades)
sowie staatlichen und privaten Fachhochschulen (escolas politécnicas) angeboten. Zur Förderung der abgelegeneren Gebiete wurden auch in
vielen mittleren Städten Hochschulen eingerichtet. Der Wechsel von einer Institution zu einer anderen ist relativ leicht.
In jedem Fall ist eine Aufnahmeprüfung zu absolvieren, und es sind Studiengebühren zu entrichten, die bei den privaten Schulen höher sind
als bei den staatlichen, und auch je nach Fachrichtung variieren. Wichtige Informationen zur Weiterbildung und
Fernstudium an Hochschulen in Deutschland.
Trotzdem ist etwa ein Drittel der Studenten bei einer privaten Institution eingeschrieben.
Zusätzlich zu den Einschreibegebühren sind Gebühren für die Vergabe von Zeugnissen und Diplomen (propinas) zu zahlen.
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