Geschichte von Lissabon
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| (c) António Sacchetti | Bereits die Phönizier und die Karthager sollen den Ort des heutigen Lissabon als einzigen großen Naturhafen an der iberischen
Atlantikküste genutzt haben. Auch die Griechen haben ihre Spuren hinterlassen. Ab 205 v.Chr. hieß die Stadt unter römischer Herrschaft
"Olisipo", 48 v.Chr. erhielt sie unter Julius Cäsar die römischen Stadtrechte und war als "Felicitas Julia" das Zentrum der Provinz Lusitanien.
Nach der Einführung des Islam (ab 610 n.Chr. in Mekka) begannen die Araber ihre Eroberungszüge durch Afrika, Asien und Europa.
Im 8. Jahrhundert wurde auch Lissabon eingenommen. Die Stadt konnte 1147 von den Arabern zurückerobert werden. 1256 verlegte König
Alfons III seine Residenz von Coimbra nach Lissabon. Die Stadt entwickelte sich im 15. Jahrhundert durch Portugals Errichtung von
Überseekolonien
zu einem der wichtigsten Handelsplätze Europas.
1569 forderte die Pest in Lissabon und Umgebung viele Menschenleben. 1755 wurde Lissabon durch ein starkes Erdbeben zu zwei
Dritteln zerstört.
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| (c) José Manuel | Während der Diktatur des Estado Novo von 1926 bis 1974 wurde Lissabon zu Lasten des restlichen Landes ausgebaut. Im Dezember
1959 wurde die U-Bahn von Lissabon eröffnet. Im Jahre 1966 wurde eine Hängebrücke über den Tejo nach Almada fertiggestellt. Vor der
Nelkenrevolution noch nach António de Oliveira Salazar benannt, heißt sie heute Ponte 25 de Abril (Brücke des 25. April). Ende April 1974 war
Lissabon das Zentrum der Nelkenrevolution. 1988 wurden Teile des Stadtviertels Chiado durch einen Brand zerstört. 1998 wurde die über
17 km lange Autobahnbrücke Ponte Vasco da Gama über den Tejo anlässlich der Weltausstellung EXPO '98 fertiggestellt.
Lissabon unterhält Städtepartnerschaften mit Budapest (seit 1992) und Zagreb (seit 1977).
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| Lissabon, Hauptstadt von Portugal |
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