Portugal-Aktuell Fernao Lopes, José Maria Eça de Queiroz, José Saramago
 
 
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Literatur in Portugal

Namban
(c) Jose Manuel
Portugals Entwicklung in der Literatur verläuft parallel mit der Bildung eines nationalen und eigensprachlichen Selbstbewusstseins der Portugiesen. Als typische Merkmale zieht sich bis in die Neuzeit ein melancholischer, sensibler Tenor, ausgeprägtes nationales Denken und gesellschaftskritische Neigungen.

Portugal wird manchmal als Land der Poeten bezeichnet. In der portugiesischen Literatur hatte die Poesie immer einen stärkeren Einfluss als die Prosa. Im Mittelalter, als die portugiesische Nation entstand, war im Nordwesten der iberischen Halbinsel die Poesie sehr verbreitet und brachte hervorragende epische wie lyrische Werke hervor. Während die bekanntesten klassischen Poeten Luís de Camoes und Fernando Pessoa sind, gibt es eine Reihe weiterer, weniger bekannter Künstler, die ebenfalls auf die moderne portugiesische Literatur einen großen Einfluss hatten.

Die Prosa entwickelte sich später als die Poesie und prägte sich erst im 14. Jahrhundert in der Form von Chroniken oder der Beschreibung des Lebens von Heiligen heraus. Hier ist Fernao Lopes der berühmteste Vertreter; er verfasste eine Chronik der Regentschaften von drei Königen seiner Zeit. Für ihn waren Genauigkeit der Darstellung sowie eine lebhafte Schilderung am wichtigsten. International ist eher die moderne portugiesische Literatur bekannt, besonders durch die Werke von José Maria Eça de Queiroz und den Nobelpreisträger für Literatur 1998, José Saramago.

Portugal Kunst und Kultur