Sehenswürdigkeiten in Faro
 |
| (c) António Sacchetti | Mit seinem
Flughafen dient die Stadt Faro zwar den meisten
Besuchern nur als An- und Abreiseort von und zur Algarve, verfügt aber über eine
interessante Altstadt und verschiedene historische Bauwerke.
Zu den bekannten und herausragenden Bauwerken in Faro zählen der Bischofspalast Paço Episcopal, die Kathedrale, die Kirche do Carmo,
die Misericórdia-Kirche, das Kloster dos Capuchos, die alte Stadtmauer und zum Ausruhen der Stadtpark Alameda Joao de Deus.
Die Casa das Açafatas in der Rua do Santo António ist ein barockes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert mit Ornamenten geschmückter
Eingangstür und Fenstern. Unter der überstehenden Dachtraufe kann man ein Familienwappen erkennen. Typisch für die regionale Architektur
hat die Fassade Balkone mit schmiedeeisernen Gittern.
In der gleichen Straße steht ein gut erhaltenes Gebäude namens Solar dos Pantojes aus dem 18. Jahrhundert, ebenfalls mit den typischen
Fenstern und schmiedeeisernen Gittern vor den Balkonen. Das Familienwappen befindet sich oberhalb der Eingangstür. Das Gebäude
beherbergt seit den 1920er Jahren den Faro-Club.
Auffällig ist die Casa de José Maria Assis in der Rua Rasquinho, weil dem Gebäude die typischen schmiedeeisernen Balkone fehlen.
Den Eingang zum privaten Rosengarten schmückt ein altes Tor, das Fotografenherzen höher schlagen lässt. Das Anwesen ist im Privatbesitz.
Das Gebäude der Bank von Portugal (Banco de Portugal) am Praça D. Francisco Gomes ist besonders bei nächtlicher Beleuchtung sehr schön. Es wurde um 1926 auf dem Gelände eines früheren Gemüsemarkts im manuelinischen Baustil errichtet.
 |
| (c) António Sacchetti | An der Rua Filipe Alistao steht der Stadtpalast Solar do Capitao-Mor als eines der schönsten Barockgebäude Faros. Die langgezogene
Fassade ist durch Pfeiler unterteilt. Das Deckengewölbe der Eingangshalle wird durch vier Marmorsäulen getragen. In dem Gebäude ist
heute eine Privatschule untergebracht.
In der Rua Infante Dom Henrique steht das Landhaus Casa de Mateus da Silveira aus dem 19. Jahrhundert. Die Gegend lag damals am
Stadtrand und gehörte einem reichen Wein- und Holzhändler. Auffällig sind die schmalen Fenster und der mächtige Balkon im Obergeschoss.
Das Haus wurde kürzlich renoviert und beherbergt ein Privatkrankenhaus.
Einkaufen in historischer Ambiente kann man im Solar dos Garfias in der Rua Tenente Valadim. Der barocke Stadtpalast aus dem 18.
Jahrhundert wurde vollständig renoviert und zum Kaufhaus "Via Valadim" umgebaut. Von der einstigen Hauskapelle ist noch die Kuppel zu sehen.
Verschiedene Fundstücke und andere Sehenswürdigkeiten aus dem historischen Gebäude sind im Fußboden eingelassen und unter Glas zu besichtigen.
Im Café Aliança in der Rua Francisco Gomes kann man sich in historisch nostalgischer Atmosphäre vom Stadtrundgang erholen.
Das älteste und bekannteste Café Faros wurde um 1908 eröffnet und nach einem Brand 1930 neu errichtet. 2002 wurde das Café (ohne die oberen Stockwerke)
vollständig renoviert.
Ausflüge zum Baden, Strandwandern und Muschelsammeln lohnen sich auf die Ilha do Faro und in das Naturschutzgebiet Ria Formosa.
|