Coimbra - Sehenswürdigkeiten Teil II.
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| (c) José Manuel | Eine der auffälligsten Brücken der Stadt Coimbra
ist die Ponte Rainha Santa Isabel, eine asymmetrische Hängebrücke, die den Mondego überspannt.
Nur ein Pfeiler der Brücke ist auf einer Uferseite und im Boden verankerten Tragseilen verankert.
Die Brücke wurde zur EM 2004 erbaut.
Für Museumsfreunde empfiehlt sich ein Besuch im Museu National Machado de Castro mit Skulpturen portugiesischer Bildhauer.
Das Museum wird seit Frühjahr 2005 restauriert. Von hier aus gelangt man zu dem römischen Kryptoportikus, der einst das Forum Romanum
stützte. Im Kulturzentrum Edifício Chiado werden abwechselnd Kunst-, Foto und Blumenausstellungen veranstaltet.
Die Region um Coimbra ist auch heute noch landwirtschaftlich orientiert und Kunsthandwerk wird häufig ausgeübt. Auf einem Einkaufsbummel sollte man
sich nach Porzellan umsehen, das insbesondere in Coimbra mit Motiven aus dem Mittelalter bemalt wird.
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| (c) Paulo Magalhaes | Die Beira ist eine bodenständige und familienorientierte Region. Traditionelle Feste religiösen und weltlichen Ursprungs sind hier wichtig.
Interessante Feste in Coimbra sind die Queima das Fitas (Verbrennen der Bänder), ein fröhliches Studentenfest im Mai, und das Fest Rainha
Santa im Juli, das zu Ehren der Schutzpatronin der Stadt durchgeführt wird. Im September werden die Encontros Magicos ("magische Begegnungen")
veranstaltet.
Die Küche der Region ist reichhaltig. Häufig serviert werden Fleischgerichte mit Wein- und Knoblauchsauce, Leitao a Bairrada (Spanferkel),
Rehbraten und alle möglichen Wildarten, in traditionellen Gefäßen zubereitet. Der Käse ist köstlich, vor allem der Queijo da Serra (Bergkäse)
aus der Estrela-Bergkette, der aus Ziegenmilch erzeugt und vielerorts für den besten Käse von Portugal gehalten wird. Auch die Weine sind
hervorragend. Der Dao, beispielsweise, ist eine der besten und ältesten Weingegenden des Landes und besonders bekannt für seine
vollmundigen Rotweine.
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